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Rupperswiler Trinkwasser weiterhin uneingeschränkt konsumierbar

Die derzeit in weiten Teilen des Schweizerischen Mittellands aktuelle Diskussion um über­schrittene Schadstoff-Grenzwerte im Trinkwasser betrifft auch die Wasserversorgung Rupperswil. Die letzten Wasserproben ergaben bezüglich des Pflanzenschutzmittelrück­stands «Cholorothalonil-Metabolit R471811» einen Wert von 0.23 µg/l (Höchstwert 0.10 µg/l. Alle anderen Werte wiesen einwandfreie Befunde auf.

Laut kantonalem Amt für Verbraucherschutz (AVS) ist anhand dieser Grenzwert- Überschrei­tung festzustellen, dass das hiesige Grundwasser – wie auch dasjenige der meisten Wasserversorgungen im Mittelland – von landwirtschaftlichen Nutzungen beeinflusst ist. Auf­grund des seit Jahresbeginn verbotenen Einsatzes von «Chlorothalonil» wird jedoch eine Abnahme der Rückstandsgehalte im Grundwasser erwartet. Das AVS weist ebenfalls darauf hin, dass der nun überschrittene Höchstwert für Chlorothalonil-Abbauprodukte im Trink­wasser vorsorglich festgelegt wurde aufgrund der Eigenschaften der Muttersubstanz Chloro­thalonil. Er beruht hingegen nicht auf einer substanzspezifischen Bewertung der verschiede­nen Abbauprodukte. Eine Höchstwertüberschreitung bedeutet daher auch nicht, dass eine unmittelbare Gesundheitsgefährdung besteht. Hingegen kann das Wasser auch im Fall einer Höchstwertüberschreitung weiterhin uneingeschränkt als Trinkwasser verwendet und kon­sumiert werden. Auch für die Verwendung in Lebensmittelproduktionsbetrieben bestehen seitens der kantonalen Lebensmittelkontrollstellen keine Einschränkungen.

Gestützt auf die Weisungen des AVS wird die Wasserqualität laufend überprüft. Auch steht die Wasserversorgung Rupperswil in Bezug auf allfällige Massnahmen im engen Kontakt mit der kantonalen Fachstelle.

 

13. Mai 2020
Gemeinderat Rupperswil

 



Datum der Neuigkeit 13. Mai 2020